Die Gewerkschaft Ver.di steht voll hinter den Aktivitäten von Fridays  for Future.

Für den 20. September ruft Fridays  for Future zu weltweiten Demonstrationen auf, einen Tag vor dem UN-Klimagipfel in New York will das Klimakabinett der deutschen Bundesregierung schnell noch Maßnahmen beschließen.  Immer auf dem letzten Drücker, wie soll es anders sein. Die Gewerkschaft Ver.di steht voll hinter den Aktivitäten von Fridays  for Future. Es wird auch auch von „Land lahmlegen“, gesprochen.  Meine Meinung: Nur eine solche Sprache verstehen die Politiker in Berlin und anderswo.

 

Sie wollen es nicht wahrhaben…

Jedenfalls gab Werner Kunz vom Kreisbauernverband Karlsruhe in einem neulich geführten BNN-Interwiev  keine befriedigende Auskunft .

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In rasendem Tempo wandelt der Mensch auf der ganzen Erde Flächen um, damit sie für Landwirtschaft,  Verkehr, Besiedelung  und  Industrie genutzt werden können.  Den Verlust von Lebensräumen machen Forscher als Hauptgrund (50%) für den Artenschwund verantwortlich. Doch auch die Umweltverschmutzung, vor allem durch den Einsatz von Pestiziden, ist für etwa ein viertel (26%) des Insektenschwunds verantwortlich. Als  nächstes wird eine Vielzahl biologischer Faktoren (18%)  als Begründung für den Insektenrückgang angegeben. Dazu  zählen inversive Arten oder gebietsfremde Parasiten. Sieben Prozent bewehrten den Klimawandel als einen Auslösefaktor für die Verluste: Obwohl er in einigen gemäßigten Breiten einige Arten sogar bei der Ausbreitung hilft, schadet er besonders den montanen und tropischen Insekten.

Die Landwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle

Heute werden auf etwa 12% der gesamten Landfläche der Erde  landwirtschaftliche Nutzpflanzen angebaut. Diese riesigen Gebiete beeinflussen viele Insekten. Zum großen Rückgang kam es mit der Industrialisierung der traditionellen Landwirtschaft in den letzten 60 Jahren. Wenn wir unsere Art und Weise  der Nahrungsproduktion nicht ändern, werden die Insekten aussterben., prognostizieren die Autoren  einer Studie (Studie zum Vorkommen von 435 europäischen Schmetterlingsarten). Dies wird  dramatische Folgen für unseren Planeten haben, weil Insekten an der Basis vieler Ökosysteme  unserer Erde stehen. Die Sanierung von Lebensräumen, sowie die drastische Reduzierung von Pestiziden und eine weltweite landwirtschaftliche „Neugestaltung“ sind der effektivste Weg, um weitere Rückgänge zu stoppen. So konnte die Studie auch zeigen, dass der Wandel von der intensiven ökologischen Landwirtschaft zu mehr Biodiversität geführt hat.  Dr. Ursula Kaupert

Quelle: Biene und Natur 6/2019

Deutsche Städte rufen den Klimanotstand aus – doch was bedeutet das?

                                     

Die Fridays for Future-Bewegung Bruchsal startete Freitag, 26.7., eine Demo. Sie begann um 12.00 Uhr am Bahnhof Bruchsal.


Wann ruft die Stadt Bruchsal
den„Klimanotstand“ aus?

Deutsche Städte rufen den Klimanotstand aus – doch was bedeutet das?

Nach Konstanz haben seit dem Frühjahr zahlreiche deutsche Kommunen und Gemeinden den Klimanotstand ausgerufen.  Auch Karlsruhe ist jetzt dabei. – Eine Forderung der „Fridays for Future“-Bewegung. Nun muss sich zeigen, was das konkret für den Klimaschutz bedeutet.

In Karlsruhe verstaltet Fridays for Future am Freitag, den  19.7. , um 11.00 Uhr eine Fahrradaktion. Sie beginnt am Kronenplatz.

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Europa: CO2-Verschmutzung stoppen!

 

Das wäre eine Riesensache: Stellen Sie sich vor, ein ganzer Kontinent würde einen Plan ankündigen, um schmutzige fossile Brennstoffe abzuschaffen, die unsere Atmosphäre mit CO2 verseuchen? Es könnte tatsächlich wahr werden – und zwar schon bald!

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Auswirkungen auf den Naturhaushalt

Auswirkungen auf den Naturhaushalt wie jetzt in der Rheinniederung praktiziert

Die Bekämpfung mit Bti durch Hubschraubereinsätze oder zu Fuß greift vielschichtig in die empfindlichen Flachwasser- und Uferbereiche ein. Sie sind nicht nur Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten, sondern stellen auch Ruhe- und Rückzugsraum einer empfindlichen Fauna dar. Die Zeiten für die Bekämpfung fallen zumeist in die frühsommerlichen Starkregenzeiten, die häufig auch mit den Brutzeiten übereinstimmen.

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Umweltgesetzbuch gescheitert

 

Jahrelang wurde über ein länderübergreifendes Umweltgestzbuch (UGB) diskutiert und letztendlich scheiterte es am Vetorecht des Landes Bayern. Die bayerrische Landesregierung hat offensichtlich dem Druck der Lobbyisten, wie der deutschen Industrie (BDI), dem Bauernverband und sonstigen Verdächtigten nachgegeben und ließ das Umweltgesetzbuch 2009 scheitern. Besonders wurde die  integrierte Genehmigung abgelehnt. Grund: Jene sahen ihre unbändige Profitgier eingeschränkt.

Das Artensterben geht weiter

Das Artensterben geht weiter, so der World Wide Fund For Nature (WWF). Die Umweltschutzorganisation erklärte schon 2008 in Berlin, dass es noch keine Entwarnung gebe. Zum Artensterben trage „die ungebremste Überfischung“, der wachsende CO2-Ausstoß und der zunehmende Hunger nach Rohstoffen bei. „Das Artensterben geht weiter“ weiterlesen