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Lust auf Honig ?

Wikipedia: Umzeichnung der mesolithischen Höhlenmalerei eines Honigjägers oder einer -jägerin in den Cuevas de la Araña

Seit der Steinzeit (dem Mesolithimum) sind Honigbienen mit dem Leben und Denken  der Menschen  eng verknüpft. Jäger jener Zeit nutzten die Vorliebe der Bären für Honig, um diese zu erlegen.  So kamen sie dabei an den Honig der aufgespürten  Wildbienennester und konnten damit ihren steinzeitlichen Speiseplan ergänzen. Manche Honigjäger wussten bereits, wie man Honigwaben entnehmen konnte,  ohne das Brutnest und das Bienenvolk zu zerstören und dass man mit Rauch unbehelligt an die Waben heran kam dürfte noch früher entdeckt worden sein. So standen Jahrtausendlang Honig und Wachsgewinnung als Nutzen im Vordergrund.

In unserem modernen Zeitalter ist die Imkerei für viele eine faszinierende und spannende Freizeitbeschäftigung.

In einem Bienenvolk leben 20.000 bis 60.000 Bienen. Eine Arbeiterin bringt 25 bis 35 mg Nektar oder 2,3 Millionen Pollenkörner zum zum heimatlichen Volk (Stock) zurück. Für 30 Gramm nutzbaren Honig muss die Biene rund 20.000 Mal fliegen.

Von der Einzelleistung, die das Volk erbringt, kann der Imker den Überschuss ernten (10 bis 30 kg). Zusätzlich zur Wintereinfütterung sollte den Bienen eine ausreichende Menge Honig im Bienenstock belassen werden, um damit die Bienengesundheit zu erhalten und auch zu verstärken.

Restlos alle Waben zu schleudern, ist nicht sinnvoll. Honig mit all seinen Wirkstoffen ist auch für die Bienen ein Arztneimittel und macht sie resistent gegen viele Bienenkrankheiten. Deswegen sollte der Imker auf etwas Honig verzichten.

Bienen sind ein wichtiges Bindeglied in den vielen natürlichen Lebensgemeinschaften. Bei ihrem Flug von Blüte zu Blüte übernehmen sie ganz nebenbei auch die Bestäubung der Blüten. So sorgen sie bei Wild- und Naturpflanzen für einen reichen Fruchtansatz und sichern damit auch Wildtieren die Nahrungsgrundlage.

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Der Sommerkongress von von Friday for Future im Revierpark Wischlingen in Dortmund

 
Foto: ARD
Wir rufen  alle Generationen auf, auf die Straße zu gehen, weil die junge Generationen nicht alleine das Klima retten kann

1700 Schülerinnen und Schüler aus über 600 Orten in Deutschland  – 58 % waren Frauen – debattierten in über 200 Workshops untereinander und in sechs sogenannten „Panels“ mit Vertretern aus Politik, Unternehmen und sozialen Bewegungen über die Zukunft des Klimastreiks. Eine Pressevertreterin meinte, dass die Freitagstreik doch sehr elitär seien. Die Antwort kam prompt von dem 19-jährigen  Jakob Blasel. Er sagte, es sei leider ein Privileg in Deutschland  am Freitag die Schule zu schwänzen, um auf die Straße zu gehen. Nicht jeder könne sich das leisten. Deswegen möchte man weitere Schichten der Bevölkerung – nicht nur Schüler*Innen – erreichen und wörtlich: „Wir rufen  alle Generationen auf, auf die Straße zu gehen, weil die junge Generationen nicht alleine das Klima retten kann“, so die 21-jährige  Carla Reemtsma. Sie sprach sich auch gegen den Vorschlag  der FDP aus, einen Steuerfreibetrag für Familien einzuführen, denn nutzen hätten da nur die Besserverdienenden. Gr0ße Zustimmung erhielt der Vorschlag, dass  die Gelder für das 2-Prozentziel der NATO rausgeworfen werden soll, besser für den Klimaschutz einzusetzen wäre. Viel Beifall erhielt auch der TV-Moderator Eckart von Hirschhausen, als er darauf hin wies,  dass sich Menschen erst ändern, wenn  sich die Verhältnisse ändern.

Die Gewerkschaft Ver.di steht voll hinter den Aktivitäten von Fridays  for Future.

Für den 20. September ruft Fridays  for Future zu weltweiten Demonstrationen auf, einen Tag vor dem UN-Klimagipfel in New York will das Klimakabinett der deutschen Bundesregierung schnell noch Maßnahmen beschließen.  Immer auf dem letzten Drücker, wie soll es anders sein. Die Gewerkschaft Ver.di steht voll hinter den Aktivitäten von Fridays  for Future. Es wird auch auch von „Land lahmlegen“, gesprochen.  Meine Meinung: Nur eine solche Sprache verstehen die Politiker in Berlin und anderswo.

 

Sie wollen es nicht wahrhaben…

Jedenfalls gab Werner Kunz vom Kreisbauernverband Karlsruhe in einem neulich geführten BNN-Interwiev  keine befriedigende Auskunft .

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In rasendem Tempo wandelt der Mensch auf der ganzen Erde Flächen um, damit sie für Landwirtschaft,  Verkehr, Besiedelung  und  Industrie genutzt werden können.  Den Verlust von Lebensräumen machen Forscher als Hauptgrund (50%) für den Artenschwund verantwortlich. Doch auch die Umweltverschmutzung, vor allem durch den Einsatz von Pestiziden, ist für etwa ein viertel (26%) des Insektenschwunds verantwortlich. Als  nächstes wird eine Vielzahl biologischer Faktoren (18%)  als Begründung für den Insektenrückgang angegeben. Dazu  zählen inversive Arten oder gebietsfremde Parasiten. Sieben Prozent bewehrten den Klimawandel als einen Auslösefaktor für die Verluste: Obwohl er in einigen gemäßigten Breiten einige Arten sogar bei der Ausbreitung hilft, schadet er besonders den montanen und tropischen Insekten.

Die Landwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle

Heute werden auf etwa 12% der gesamten Landfläche der Erde  landwirtschaftliche Nutzpflanzen angebaut. Diese riesigen Gebiete beeinflussen viele Insekten. Zum großen Rückgang kam es mit der Industrialisierung der traditionellen Landwirtschaft in den letzten 60 Jahren. Wenn wir unsere Art und Weise  der Nahrungsproduktion nicht ändern, werden die Insekten aussterben., prognostizieren die Autoren  einer Studie (Studie zum Vorkommen von 435 europäischen Schmetterlingsarten). Dies wird  dramatische Folgen für unseren Planeten haben, weil Insekten an der Basis vieler Ökosysteme  unserer Erde stehen. Die Sanierung von Lebensräumen, sowie die drastische Reduzierung von Pestiziden und eine weltweite landwirtschaftliche „Neugestaltung“ sind der effektivste Weg, um weitere Rückgänge zu stoppen. So konnte die Studie auch zeigen, dass der Wandel von der intensiven ökologischen Landwirtschaft zu mehr Biodiversität geführt hat.  Dr. Ursula Kaupert

Quelle: Biene und Natur 6/2019

Deutsche Städte rufen den Klimanotstand aus – doch was bedeutet das?

                                     

Die Fridays for Future-Bewegung Bruchsal startete Freitag, 26.7., eine Demo. Sie begann um 12.00 Uhr am Bahnhof Bruchsal.


Wann ruft die Stadt Bruchsal
den„Klimanotstand“ aus?

Deutsche Städte rufen den Klimanotstand aus – doch was bedeutet das?

Nach Konstanz haben seit dem Frühjahr zahlreiche deutsche Kommunen und Gemeinden den Klimanotstand ausgerufen.  Auch Karlsruhe ist jetzt dabei. – Eine Forderung der „Fridays for Future“-Bewegung. Nun muss sich zeigen, was das konkret für den Klimaschutz bedeutet.

In Karlsruhe verstaltet Fridays for Future am Freitag, den  19.7. , um 11.00 Uhr eine Fahrradaktion. Sie beginnt am Kronenplatz.

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Europa: CO2-Verschmutzung stoppen!

 

Das wäre eine Riesensache: Stellen Sie sich vor, ein ganzer Kontinent würde einen Plan ankündigen, um schmutzige fossile Brennstoffe abzuschaffen, die unsere Atmosphäre mit CO2 verseuchen? Es könnte tatsächlich wahr werden – und zwar schon bald!

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Auswirkungen auf den Naturhaushalt

Auswirkungen auf den Naturhaushalt wie jetzt in der Rheinniederung praktiziert

Die Bekämpfung mit Bti durch Hubschraubereinsätze oder zu Fuß greift vielschichtig in die empfindlichen Flachwasser- und Uferbereiche ein. Sie sind nicht nur Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten, sondern stellen auch Ruhe- und Rückzugsraum einer empfindlichen Fauna dar. Die Zeiten für die Bekämpfung fallen zumeist in die frühsommerlichen Starkregenzeiten, die häufig auch mit den Brutzeiten übereinstimmen.

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Umweltgesetzbuch gescheitert

 

Jahrelang wurde über ein länderübergreifendes Umweltgestzbuch (UGB) diskutiert und letztendlich scheiterte es am Vetorecht des Landes Bayern. Die bayerrische Landesregierung hat offensichtlich dem Druck der Lobbyisten, wie der deutschen Industrie (BDI), dem Bauernverband und sonstigen Verdächtigten nachgegeben und ließ das Umweltgesetzbuch 2009 scheitern. Besonders wurde die  integrierte Genehmigung abgelehnt. Grund: Jene sahen ihre unbändige Profitgier eingeschränkt.