Unsere Meere stehen unter permanentem Stress…

Letzte Woche hat das Bundeskabinett das absolut missratene Klimapaket gebilligt. Wir sind empört, denn von Maßnahmen gegen die Plastikflut fehlt jede Spur. Wir haben einen Eil-Appell an die Regierung gestartet, damit sie endlich ein wirklich wirksames Klimaschutzpaket beschließt.

Bitte unterschreibt so schnell wie möglich.

Unsere Meere stehen unter permanentem Stress durch die Plastikflut, durch Verschmutzung, aber auch durch die Folgen des Klimawandels. Das hat letzte Woche auch ein neuer IPCC-Bericht bestätigt. So kann es nicht weitergehen! Seit Monaten demonstrieren Tausende Menschen mit Fridays for Future für unseren Planeten, und trotzdem hat das Bundeskabinett ein absolut desaströses Klimaschutzpaket gebilligt. Die Themen rund um Abfallvermeidung, Wiederverwendung oder Recycling fehlen komplett in dem Paket. Wir schauen nicht länger zu, wie die Regierung unsere Zukunft verheizt und unsere Umwelt zu Grunde gehen lässt. Gemeinsam mit befreundeten Verbänden wie WWF, Greenpeace, BUND und vielen mehr haben wir einen Eil-Appell an Angela Merkel und Olaf Scholz gestartet.

Bitte unterstützt uns mit eurer Unterschrift. Die Bundesregierung muss das jetzige Klimapaket zurücknehmen. Maßnahmen gegen die Plastikflut müssen in das Paket aufgenommen werden.

Quelle: Wir dokumentierten die Deutsche Umwelthilfe vom 1. Oktober 2019

Hier kommst du zur Unterschriftsseite

https://www.duh.de/klimakrise-appell/?&wc=CH

Klimastreik in Kraichtal und Karlsruhe und bundesweit

In über 400 Städten und Gemeinden der Bundesrepublik demonstriert am 20. September Hunderttausende und weltweit Millionen für einen Klimaschutz.
250 Menschen versammelten sich in Kraichtal-Unteröwisheim auf dem Friedrichsplatz und über 10.000 in Karlsruhe auf dem Friedrichsplatz, um auf die Gefahren durch den Klimawandel  hinzuweisen und von den   Politikern zu verlangen zu mindest das  unterzeichnete Pariser Klimaschutzabkommen umzusetzen.
Nach 19 Stunden Maratonsitzung nichts zu Stande gebracht. Umweltverbände und Wissenschaftler kritisieren die Bundesregierung und werfen ihr Täuschung beim Klimaschutz vor. Es ist die alte Masche. Ihr Klimapaket wird das Aufheizen des Planeten kaum bremsen. Wir müssen ihr jetzt ein Ultimatum stellen: Bis zum nächsten Klimastreik am 29. November ein neues Paket  vorzulegen – sonst treibt es uns noch vehementer auf die Straße.

Die Landesregierung von Baden-Württemberg schätzt das Klimapaket der Bundesregierung als "dünnes Päcklen" ein.

https://de.globalclimatestrike.net/

 

Bildergallerie

 

In Sibirien explodiert die Erde

Foto: © NASA Earth Observatory, Jesse Allen (Ausschnitt)

Durch die in den letzten Jahrenzehnten anhaltende steigende Temperatur tauen die Böden in der Tundra auf und machen die  Sommer zu einer  explosiven Jahreszeit. Methanblasen öffnen sich gewalttätig. Vermutlich hängt die Temperaturerhöhung der letzten Jahrzehnte ursächlich damit zusammen. „In Sibirien explodiert die Erde“ weiterlesen

Rückschlag – EU lockert Bestimmungen beim Einsatz von Pestiziden

Imker können sich nicht darüber freuen, dass die Auflagen beim Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft gelockert werden sollen. Die Leitlinie von 2013 wird  durchbrochen werden. Treibende Kraft ist die Industrie, die sich erfolgreich gegen Auflagen zur Wehr gesetzt hat. Anlass ist ist eine Untersuchung zur Langzeitwirkung von Neonikotinoide auf Bienen. In dieser Frage herrschte Uneinigkeit bei den EU-Staaten. Wie zu erwarten hat 2018 Agrarministerin Klöckner 18 neue Ackergifte zugelassen, die unsere Bienen töten. Das Veto von Umweltministerin Schulze überging sie einfach – ein klarer Rechtsbruch! Über Hundert weitere Pestizide stehen schon auf der Warteliste. Mit Abschwächung der Bienenleitlinie  vom 17. Juli wird genau das möglich gemacht, was wir befürchteten.

Vergessenes Wissen. Z.B. die Alternative zum Düngen.

Hier der Link

https://www.youtube.com/watch?v=n-YEn5Zemzs

Der Regenwald im Amazonasgebiet brennt

Foto: wikipedia, Rauchentwicklung vom Sateliten aus gesehen

Die Waldbrände im Amazonas-Regenwald 2019 betrafen die Wälder im Gebiet des Amazonas in Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Paraguay und Peru bis zu Grenzregion Argentiniens in Gran Chaco. Im August 2019 verbrannten allein binnen fünf Tagen 471.000 Hektar Wald.

„Der Regenwald im Amazonasgebiet brennt“ weiterlesen

Der Sommerkongress von von Friday for Future im Revierpark Wischlingen in Dortmund

 
Foto: ARD
Wir rufen  alle Generationen auf, auf die Straße zu gehen, weil die junge Generationen nicht alleine das Klima retten kann

1700 Schülerinnen und Schüler aus über 600 Orten in Deutschland  – 58 % waren Frauen – debattierten in über 200 Workshops untereinander und in sechs sogenannten „Panels“ mit Vertretern aus Politik, Unternehmen und sozialen Bewegungen über die Zukunft des Klimastreiks. Eine Pressevertreterin meinte, dass die Freitagstreik doch sehr elitär seien. Die Antwort kam prompt von dem 19-jährigen  Jakob Blasel. Er sagte, es sei leider ein Privileg in Deutschland  am Freitag die Schule zu schwänzen, um auf die Straße zu gehen. Nicht jeder könne sich das leisten. Deswegen möchte man weitere Schichten der Bevölkerung – nicht nur Schüler*Innen – erreichen und wörtlich: „Wir rufen  alle Generationen auf, auf die Straße zu gehen, weil die junge Generationen nicht alleine das Klima retten kann“, so die 21-jährige  Carla Reemtsma. Sie sprach sich auch gegen den Vorschlag  der FDP aus, einen Steuerfreibetrag für Familien einzuführen, denn nutzen hätten da nur die Besserverdienenden. Gr0ße Zustimmung erhielt der Vorschlag, dass  die Gelder für das 2-Prozentziel der NATO rausgeworfen werden soll, besser für den Klimaschutz einzusetzen wäre. Viel Beifall erhielt auch der TV-Moderator Eckart von Hirschhausen, als er darauf hin wies,  dass sich Menschen erst ändern, wenn  sich die Verhältnisse ändern.

Sie wollen es nicht wahrhaben…

Jedenfalls gab Werner Kunz vom Kreisbauernverband Karlsruhe in einem neulich geführten BNN-Interwiev  keine befriedigende Auskunft .

Für dich gelesen

In rasendem Tempo wandelt der Mensch auf der ganzen Erde Flächen um, damit sie für Landwirtschaft,  Verkehr, Besiedelung  und  Industrie genutzt werden können.  Den Verlust von Lebensräumen machen Forscher als Hauptgrund (50%) für den Artenschwund verantwortlich. Doch auch die Umweltverschmutzung, vor allem durch den Einsatz von Pestiziden, ist für etwa ein viertel (26%) des Insektenschwunds verantwortlich. Als  nächstes wird eine Vielzahl biologischer Faktoren (18%)  als Begründung für den Insektenrückgang angegeben. Dazu  zählen inversive Arten oder gebietsfremde Parasiten. Sieben Prozent bewehrten den Klimawandel als einen Auslösefaktor für die Verluste: Obwohl er in einigen gemäßigten Breiten einige Arten sogar bei der Ausbreitung hilft, schadet er besonders den montanen und tropischen Insekten.

Die Landwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle

Heute werden auf etwa 12% der gesamten Landfläche der Erde  landwirtschaftliche Nutzpflanzen angebaut. Diese riesigen Gebiete beeinflussen viele Insekten. Zum großen Rückgang kam es mit der Industrialisierung der traditionellen Landwirtschaft in den letzten 60 Jahren. Wenn wir unsere Art und Weise  der Nahrungsproduktion nicht ändern, werden die Insekten aussterben., prognostizieren die Autoren  einer Studie (Studie zum Vorkommen von 435 europäischen Schmetterlingsarten). Dies wird  dramatische Folgen für unseren Planeten haben, weil Insekten an der Basis vieler Ökosysteme  unserer Erde stehen. Die Sanierung von Lebensräumen, sowie die drastische Reduzierung von Pestiziden und eine weltweite landwirtschaftliche „Neugestaltung“ sind der effektivste Weg, um weitere Rückgänge zu stoppen. So konnte die Studie auch zeigen, dass der Wandel von der intensiven ökologischen Landwirtschaft zu mehr Biodiversität geführt hat.  Dr. Ursula Kaupert

Quelle: Biene und Natur 6/2019

Deutsche Städte rufen den Klimanotstand aus – doch was bedeutet das?

                                     

Die Fridays for Future-Bewegung Bruchsal startete Freitag, 26.7., eine Demo. Sie begann um 12.00 Uhr am Bahnhof Bruchsal.


Wann ruft die Stadt Bruchsal
den„Klimanotstand“ aus?

Deutsche Städte rufen den Klimanotstand aus – doch was bedeutet das?

Nach Konstanz haben seit dem Frühjahr zahlreiche deutsche Kommunen und Gemeinden den Klimanotstand ausgerufen.  Auch Karlsruhe ist jetzt dabei. – Eine Forderung der „Fridays for Future“-Bewegung. Nun muss sich zeigen, was das konkret für den Klimaschutz bedeutet.

In Karlsruhe verstaltet Fridays for Future am Freitag, den  19.7. , um 11.00 Uhr eine Fahrradaktion. Sie beginnt am Kronenplatz.

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