Wie die Cubaner die Corona-Pandemie bekämpfen

 

Nach Monaten des Schweigens der großen Medienmonopole haben in den letzten Wochen einige über die kubanischen Anstrengungen zur Kontrolle der Epidemie und zur Schaffung eines eigenen Impfstoffs berichtet. Nicht wenige gingen dabei auf den Eintritt in die Phase III der klinischen Versuche von zwei der fünf Impfstoffkandidaten ein, über die wir verfügen: „Soberana 02“ und „Abdala“.

Kuba konzentriert sich auf die Entwicklung einer Industrie, die heute nicht nur dem Anstieg der Covid-19-Fälle Einhalt gebieten könnte, sondern auch deren verheerenden Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Die spanische Tageszeitung „La Vanguardia“ schreibt: „Eine Impfung für diejenigen, die Kuba besuchen“, und bezieht sich dabei auf den Vorschlag der Regierung, alle Reisenden, die die Insel besuchen, zu immunisieren. Kuba habe große Erfahrung bei der Herstellung und Verteilung von Impfstoffen. Acht der elf Impfstoffe, die den kubanischen Kindern verabreicht werden, seien auf der Insel hergestellt worden. „Radio France Internacional“ hob hervor, dass „einen Impfstoff gegen Covid-19 zu produzieren eine Heldentat sei, denn Kuba würde so zum ersten Entwicklungsland, das über eine eigene Lösung gegen die Pandemie verfügt“.

Die mexikanische Zeitung „La Jornada“ wies auch auf die Entwicklung des fünften Impfstoffkandidaten mit dem Namen „Soberana plus“ hin, der für von dieser Krankheit Genesende gedacht ist. Die spanische Tageszeitung „El País“ stellte fest, dass die kubanischen Impfstoffe eine wissenschaftliche Leistung darstellten, die das Ziel näher kommen lasse, vor Jahresende die gesamte Bevölkerung zu immunisieren.

Der deutsche Fernsehkanal „DW“ brachte zum Ausdruck, dass Kuba über die technologische Kapazität verfüge, um 100 Millionen Dosen von „Soberana 02“ zu produzieren, eine Anzahl, mit der man den internen Bedarf befriedigen und in andere Länder exportieren könne. „Außer dass es seine eigene Bevölkerung immunisiert und durch die Pandemie gebremste wirtschaftliche Aktivitäten freisetzt, könnte das Land mit diesem biotechnologischen Produkt in den Markt eintreten und eine Plattform für zukünftige Entwicklungen haben.“

Die Leistungen Kubas werden von den großen Zentren der globalen Kommunikation gern verschwiegen. Im Fall der Impfstoffentwicklung ließ sich das nicht durchhalten.

Es war eine große Anstrengung von Frauen und Männern, die inmitten der Verschärfung der völkermörderischen Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade durch die größte Macht des Planeten keine Zeit verschwendet haben, um Leben zu retten, sowohl im eigenen Land als auch an verschiedenen Orten der Welt.

Quelle: Wir dokumentieren redaktionell bearbeitet einen Beitrag von Milagros Pichardo, der Anfang des Monats in der Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, „Granma“, erschien

 

 

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