Das Bundesamt für Naturschutz sorgt sich um Wildpflanzen

Immerhin scheint das Bundesamt für Naturschutz jetzt am Ball zu bleiben, dass der Einsatz von Pestiziden nicht nur Insekten tötet, sondern auch nunmehr unsere Wildpflanzen gefährdet sind. Zu spät sorgt sich das Bundesamt für Naturschutz und zu spät hat sich auch die Politik eingeschaltet. Seit Jahrzehnten mahnen Naturschützer und Umweltverbände die Politik die Rahmenbedingungen zu ändern. So heißt es jetzt, dass 30.8% von insgesamt 8650 Farn- und Blütenpflanzen, Moose und Algen in ihrem Bestand gefährdet sind und das sich in den letzten 20 Jahren der Zustand der Wildpflanzen gravierend verschlechtert hat. Zu verantworten haben das die Chemiekonzerne und Bauernverbände, die mit der Herstellung von Pestiziden nur an massenhaften Einsatz gedacht haben und die Bauernverbände, die sorglos den Einsatz gebilligt haben, um etwas mehr Ertrag heraus zu wirtschaften. Zu kurz gedacht.
Quelle:Bruchsaler Rundschau

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