Das Artensterben geht weiter

Das Artensterben geht weiter, so der World Wide Fund For Nature (WWF). Die Umweltschutzorganisation erklärte schon 2008 in Berlin, dass es noch keine Entwarnung gebe. Zum Artensterben trage „die ungebremste Überfischung“, der wachsende CO2-Ausstoß und der zunehmende Hunger nach Rohstoffen bei. „Das Artensterben geht weiter“ weiterlesen

Warum Arbeitsbienen im Bienenstock unterschiedliche Arbeiten vollziehen

 

Kleine Moleküle steuern das Verhalten der Bienen

Eine Studie zeigt, dass Bienen altersabhängig unterschiedliche Aufgaben übernehmen, trotz ihrer genetischen Gleichheit. Zu diesem Zwecke wurde die DNA von Ammenbienen, das sind Bienen, die die Brut versorgen, in einigen Regionen ein ganz anderes  Methylierungsmuster als die der Sammlerinnen haben. „Warum Arbeitsbienen im Bienenstock unterschiedliche Arbeiten vollziehen“ weiterlesen

Wie produzieren die Bienen den Wachs und wie entstehen daraus die Waben?

Es erscheint uns wie ein Wunder aber es geschieht einfach so. Die Arbeiterinnen ketteln sich an den entsprechenden Stellen im Bienenstock dicht aneinander zu einer kleinen Bienentraube zusammen. Durch die enge Berührung und Bewegung der Bienen erzeugen sie Wärme, die jüngsten Bienen fangen an zu schwitzen und schwitzen buchstäblich den Wachs aus. Das sind sogenannte quadratische Wachsplätchen, so weiß wie Schnee und leichter als Daunenfedern, fleckenlos und leicht wie Luft, scheinbar wirklich die Seele des Honigs. Es dauert 18 bis 24 Stunden, nachdem eine derartige Hitze in dem Bienenstock entstanden ist, das man glauben könnte die Bienen verenden.

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Schmelzwasser in der Antarktis: In sechs Jahren zweimal der Bodensee

 

Seit 1993 steigt der Meeresspiegel weltweit im Durchschnitt um 3,1 Millimeter im Jahr – eine deutliche Zunahme gegenüber den vorangegangenen Jahrzehnten: Zwischen 1961 und 1993 war die jährliche Zunahme um ca. 40 Prozent geringer. Das durch die Erwärmung weltweit schmelzende Eis trägt dazu durchschnittlich 1,8 mm/Jahr bei (gemessen 1996 bis 2006). An diesen 1,8 mm/Jahr haben die Eisverluste des Antarktischen Eisschildes derzeit einen Anteil von rund 16 Prozent. „Schmelzwasser in der Antarktis: In sechs Jahren zweimal der Bodensee“ weiterlesen

Universität Hohenheim untersuchte Auswirkung der sogenannten Energiepflanzen auf das Ökosysteme

Sind wir noch zu retten?

Die derzeit zu beobachtende Ausweitung des Anbaus von sogenannten Energiepflanzen gefährden die Artenvielfalt im Ökosystem. Beim statistischen Landesamt in Baden-Württemberg ist nachzulesen, das 2013 bereits 14,2% der Wiesenflächen Solomais angebaut wird. Die Folge ist, dass Singvögel, wie langschnäbelige Bekassinen und Braunkehlchen, als auch Schwarzhauben-Kiebitze verdrängt werden weil ihnen durch diese Monokulturen die Lebensgrundlage entzogen wird. Auch Wildbienen, Schmetterlinge Honig-Bienen und andere Pollen- und Necktarsammler sind durch diese Landflächenbewirtschaftung beeinträchtigt. Die Universität Hohenheim untersucht aus diesem Grund auf Versuchsflächen sechs Kulturen die Auswirkungen dieser Monokulturen im Ökosystem.

Nikotin aus Tabakpflanzen kann Bienen vor Parasiten schützen

Auch andere Stoffe im Blütennektar mindern die Folgen solcher Infektionen bei Bienen erheblich, berichten Forscher vom US-amerikanischen Dartmouth College (New Hampshire) im Fachblatt „Proceedings of the Royal Society B“.

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Woher weiß die Königin in welche Zelle sie ein Drohnen-  und in welche sie Arbeiterinnenei (weibliches)  legen soll?


Es gibt verschiedene Vermutungen, die dieses bisher noch ungeklärtes  Phänomen erklären soll. Bekannter Weise sind die Drohnenzellen größer als die Zellen für die weiblichen Eier. In der Fachsprache  ist von Stiften die Rede. Also die Königin  bestiftet die einzelnen Zellen, nachdem sie die Zelle sehr eingehend  vermessen hat.

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Chemie

Chemie

Der sorglose Umgang mit der Chemie beim sogenannten Pflanzenchutz wird unweigerlich eines Tages Konsequenzen nachsichziehen. Nicht nur beim Bienensterben, auch bei der Verseuchung des Grundwassers eines unserer kostbaren Lebensgrundlage. So beim Fracking bei dem die Chemie tonnenweise in de Erde gepumpt wird. „Chemie ist, wenn es knallt, zischt und stinkt? – Nicht immer! Viele Chemikalien, mit denen jeder von uns tagtäglich in Berührung kommt, fühlen wir nicht, schmecken wir nicht und nur manchmal kommt durch den Geruch Verdacht auf. Sie stecken in unseren Shampoos, Handys oder Computern, in unseren Schuhen, der Kleidung, ja sogar in Lebensmitteln. Greenpeace setzt sich beispielsweise für ein weltweites Verbot gefährlicher Chemikalien und ein wirksames EU-Chemikalienrecht mit strengen Zulassungspflichten ein“.

Quelle: Greenpeace

Das Gedächnis einer Biene

Bienen gehören zu den Spezies Insekten. Ihr Gehirn ist so groß wie ein Samenkorn. Allerdings sind sie akrobatische Flieger, Kletterer und Läufer und haben eine Fülle von Sinnesorganen mit der sie unsere Erde wahrnehmen. Ob ihr Gehirn zum Nachdenken geeignet ist, darf wohl bezweifelt werden. Ihre Aktionen sind vermutlich vom Instinkt gesteuert.

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Das Bundesamt für Naturschutz sorgt sich um Wildpflanzen

Immerhin scheint das Bundesamt für Naturschutz jetzt am Ball zu bleiben, dass der Einsatz von Pestiziden nicht nur Insekten tötet, sondern auch nunmehr unsere Wildpflanzen gefährdet sind. Zu spät sorgt sich das Bundesamt für Naturschutz und zu spät hat sich auch die Politik eingeschaltet. Seit Jahrzehnten mahnen Naturschützer und Umweltverbände die Politik die Rahmenbedingungen zu ändern. So heißt es jetzt, dass 30.8% von insgesamt 8650 Farn- und Blütenpflanzen, Moose und Algen in ihrem Bestand gefährdet sind und das sich in den letzten 20 Jahren der Zustand der Wildpflanzen gravierend verschlechtert hat. Zu verantworten haben das die Chemiekonzerne und Bauernverbände, die mit der Herstellung von Pestiziden nur an massenhaften Einsatz gedacht haben und die Bauernverbände, die sorglos den Einsatz gebilligt haben, um etwas mehr Ertrag heraus zu wirtschaften. Zu kurz gedacht.
Quelle:Bruchsaler Rundschau